So machst du deine Paßbilder schnell und einfach selbst: die Bearbeitung in Lightroom (Teil II)

Alle Jahre wieder fordert die Obrigkeit den Unterthan auf, Personalausweis und Reispaß u. a. mit einem neuen Foto auszustatten. Zumindest der Perso ist Pflicht (man muß ihn allerdings nicht immer dabei haben!).

Das Foto in Lightroom bearbeiten.

Das Paßbild in Lightroom vorbereiten.

Dies ist ein zweiteiliger Workshop, um selbst ein “amtliches” Paßfoto anzufertigen. Im ersten Teil “So machst du deine Paßbilder schnell und einfach selbst: die Aufnahme.” beschreibe ich das Setup (Ausrüstung) und was man bei der Aufnahme beachten muß. Jetzt geht es mit der Bearbeitung in Lightroom weiter: So erstellst du das korrekte Format 3,5 x 4,5 cm und bestimmst die Anzahl der Bilder auf einem Ausdruck.

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So machst du deine Paßbilder schnell und einfach selbst: die Aufnahme (Teil I)

Alle Jahre wieder fordert die Obrigkeit den Unterthan auf, Personalausweis und Reispaß u. a. mit einem neuen Foto auszustatten. Zumindest der Perso ist Pflicht (man muß ihn allerdings nicht immer dabei haben!).

Das Foto in Lightroom bearbeiten.

Das Paßbild in Lightroom vorbereiten.

Einmal davon abgesehen, daß ich echt Schwierigkeiten hätte in der Nähe einen “Fotografen” für so ein Bild zu finden (scheinen ausgestorben), wäre mir das zu zeitaufwendig. Und auch noch riskant: Nachdem Softwarefirmen den Kunden über “Lizenzen” zunehmend enteignen, springt inzwischen mancher Fotograf auf den Zug auf. Ich mache das biometrische Paßfoto dann lieber selbst, spare Geld, kann damit machen was ich will — und es geht auch konkurrenzlos schnell.

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Recht, Recht, Recht (für Fotografen)

Ich vermisse ein wenig die Zeit, als man gerade als Amateur relativ unbeschwert fotografieren kann. Seit mit der Digitalisierung leider jede Kamera zur Sofortbildkamera wird, meint ja jeder rechtlich interessierte Biertrinker eine Bildkontrolle fordern zu können (Recht am eigenen Bild und so…). Wie dem auch sei, wenn man nicht nur Mutti vorm Eiffelturm fürs private Familienalbum knipsen will, muß man sich (leider) mit dem Thema Recht auseinandersetzen.

Seit einiger Zeit veranstaltet der Fotograf Olaf Bathke zu diversen Fotothemen via Google Hangout Gesprächsrunden, deren Mitschnitt auf Youtube zu sehen ist, so zum Beispiel zu “Fotografen haben Recht” (27.8.2012): Der Rechtsanwalt Olaf Kretzschmar geht sehr ausführlich auf die Bereiche Streetfotografie, Freigabeerklärungen, Copyrightverletzungen und zahlreiche Fragen ein (Quelle: a. a. O.). Das Video dauert gut eine Stunde.

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Was tun, wenn man eine Kamera findet?

Vielleicht macht sich mancher Gedanken, wie er sich vor dem Verlust seiner Kamera durch Unfall oder Diebstahl schützen kann — doch wie ist es im umgekehrten Fall: Was tun, wenn man eine Kamera findet und sie gern zurückgeben möchte?

So berichtet das Blog PetaPixel in “DSLR Lost for 3 Years in Creek Finds Way Back to Owner Thanks to Photos” wie eine Kamera nach mehreren Jahren den Weg zurück zu seinem Besitzer findet.

Using two photos showing a house number and a street sign, Noerr was able to locate the neighborhood on Google Street view. He then looked up public tax records, which revealed the last name of the house’s owner. Finally, Noerr searched for the last name on Google, leading him to a Twitter account of a woman whose profile photo matched one of the self-portraits on the camera. (Quelle: PetaPixel)

Obwohl es in diesem Fall eine “success story” ist, ganz wohl kann einem dabei nicht sein, wenn ein völlig Fremder den Besitzer so einfach ausfindig machen kann.

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