Rot sehen beim Leica APO-Summicron-M 1:2/50 mm ASPH

[PM] Das Leica APO-Summicron-M 1:2/50 mm ASPH. erhält ein neues Farbdesign. Als erstes Leica Objektiv wird das schärfste aller Standardobjektive ab Dezember auch in einer rot eloxierten Ausführung angeboten. Die Einzigartigkeit der auffälligen Sonderedition wird durch die Auflage unterstrichen: Geplant ist eine Stückzahl von 100 rot eloxierten Objektiven.

Das 50er gibt es jetzt in unauffälligem rot. (Bild: Leica)

Das 50er gibt es jetzt in unauffälligem rot.
(Bild: Leica)

[Kommentar] Was nehmen die bei Leica im Produktmanagement? Erst läßt man den roten Punkt weg, damit die Kamera unauffälliger wird und jetzt soll die rote Pinocchio-Nase den Preis von fast 9.000 Euro rechtfertigen (in schwarz und ohne APO ist es für 2.000 Euro zu haben)? Unübertroffen allerdings das Sondermodell im Badelatschendesign für knapp 15.000 Euro (allerdings paßt das Rot nicht mal dazu).

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Sonderedition Leica M-P ‘grip’ by Rolf Sachs

[PM] In Zusammenarbeit mit dem Künstler und Fotografen Rolf Sachs stellt die Leica Camera AG mit der Leica M-P (Typ 240) ‘grip’ by Rolf Sachs eine neue Sonderedition innerhalb des Leica M-Systems vor. Das außergewöhnliche Set bestehend aus der Kamera Leica M-P und dem lichtstarken Objektiv-Klassiker Leica Summilux-M 1:1,4/35 mm ASPH vereint legendäre Meßsuchertechnologie mit einem künstlerischen Produkt-Design. Die Kombination aus ungewöhnlichem Material mit auffälliger Farbgebung und klassischem Design verleiht der Kamera eine einzigartige Optik und macht die Leica M-P ‘grip’ by Rolf Sachs zu einem echten Liebhaberstück. Die Sonderedition wird in einer limitierten Auflage von 79 Sets weltweit in ausgewählten Leica Stores angeboten.

Leica M-P im Sachs-Design. (Bild: Leica)

Leica M-P im Sachs-Design.
(Bild: Leica)

“Viele Fotografen fühlen sich der Leica M seit vielen Jahren leidenschaftlich verbunden. Ihre Funktionalität und ihr ikonisches Design begeistern mich als Künstler und passionierten Anwender immer wieder aufs Neue. Ich freue mich sehr über die Chance, die Kamera zu ‚entkleiden’ und einen neuen Look zu kreieren, der zugleich überraschend und funktional ist. Das Material der besonders griffigen Kameraoberfläche, das noch nie für diesen Zweck verwendet wurde, sorgt für eine bemerkenswerte Ästhetik und eine einzigartige Haptik”, so Rolf Sachs.

[Kommentar] Im ernst, will jemand für die Verschandelung einer Kamera im Badelatschendesign satte 15.000 Euro ausgeben? Der Preis für das normale Gehäuse liegt z. Zt bei knapp 7.000 Euro, für das Objektiv bei etwa 4.500 Euro — der Aufschlag beträgt also stolze 3.500 Euro (Stichprobe Amazon 12.10.2016, ok ein Blitzlicht ist auch noch dabei).
Wenn dieses Design funktional sein soll, warum ist dann nicht die Serienfertigung so? Oder ist dies einfach wieder einmal nur Spekulationsobjekt, in der Hoffnung in ein paar Jahren findet sich ein noch größerer Liebhaber, der noch mehr Kohle locker macht (dann darf man es aber auch nicht aus der Verpackung nehmen, wie alle Sammlerpuppenexperten wissen).

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