Objektiv-Klassiker Leica Thambar-M 1:2,2/90 mm neu entdeckt

[PM / (thl)] Eine Legende kehrt zurück: Nach dem Leica Summaron-M 1:5,6/28 erweitert die Leica Camera AG mit dem Thambar-M 1:2,2/90 mm ihr Objektivangebot um die Neuauflage eines weiteren Klassikers. Wie sein 1935 vorgestelltes Vorgängermodell, besticht auch das aktuelle Objektiv durch seine charakteristische Weichzeichnung mit einem einzigartigen Look und unverkennbarem Bokeh. Seine Brennweite von 90 mm eignet sich für eine Vielzahl von Szenarien und ist geradezu prädestiniert für Porträtaufnahmen mit einer besonderen Ästhetik, die in der digitalen Nachbearbeitung nicht reproduzierbar ist. Damit bildet das neue Thambar-M eine spannende Erweiterung des bestehenden Leica M-Objektivportfolios und eröffnet Fotografen neue kreative Möglichkeiten der Bildgestaltung.

Leica Thambar 90 mm / f 2,2 (Bild: Leica)

Leica Thambar 90 mm / f 2,2
(Bild: Leica)

[Kommentar] Was mir auf den ersten Blick gut gefällt: keine feet-Skala, denn weltweit verwenden m. W. nur noch zwei Länder offiziell das veraltete imperiale System (nicht mal England) — das schafft Übersicht.
Was mich wundert: die zweifarbige Blendenskala mit scheinbar widersprüchlichen Angaben. Das hängt mit dem als Zentralblende bezeichneten Spezialfilter zusammen.
Was ich bewundere: den Mut, diese sehr spezielle Optik zu einem ambitionierten Preis anzubieten.
Denn: getreu dem Motto “it’s not a bug…” ist es ein Weichzeichnerobjektiv (Beispielbilder), daß man eher bei den “Spaß-/Effektobjektiven” erwarten würde.

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Was taugt der Preisbrecher Yongnuo 35 mm/f2 vs. Canon?

Seit ein paar Jahren ist ein 35-mm-Objektiv von Canon mein Lieblingsobjektiv. Mit f2 ist es nicht nur lichtstark, sondern bietet eine grandiose Schärfe. Leider wird es neu nicht mehr angeboten und die Nachfolger sind “natürlich” deutlich teurer.

2 x 35 mm: Canon vs. Yongnuo. (Bild: Luhm)

2 x 35 mm: Canon vs. Yongnuo.
(Bild: Luhm)

Wie gut, daß ich schon (m)eines habe. Doch was ist mit Fotofreund Detlef? Da taucht plötzlich eine interessante Alternative auf: Yongnuo — seit längerem bekannt für Blitzgeräte — bietet nun auch Objektive für Canon an: Einen “Nachbau” des bekannten 50 mm “plastic fantastic” für 50 Euro, aber auch ein 35-mm-Objektiv mit f2 für nur ein paar Taler mehr — ist es eine Alternative?

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Fotografie: Bokeh-Hack mit Herz.

Er steht schon seit Monaten auf der Todo-Liste und sollte eigentlich schon in der Vorweihnachtszeit für deine Bastelprojekte erscheinen: mein BokehHack mit Herzchen oder Sternchen.

So machst du aus langweiligen Punkten eine Sache mit Herz.

So machst du aus langweiligen Punkten eine Sache mit Herz.

Wenn alle modernen Objektive einfach zu gut und zu ähnlich sind, muß sich das Marketing neue Bewertungskriterien suchen. So gibt es seit kurzem das Bokeh. Gemeint ist die Art und Weise, wie sich punktförmige Lichtquellen im Hintergrund in Unschärfe auflösen.

Als besonders toll gelten möglichst kreisrunde Flecken wie beispielsweise bei meinem rasenden Reporter. Dabei gilt, je mehr Lamellen eine Blende im Objektiv hat, desto runder und schöner — ich finde, das ist Ansichtssache. Und damit sind wir beim Kern meines Hacks: Mit einer selbst gebastelten Bokeh-Blende gibt du diesen Lichtpunkten eine eigene Form.

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